Autotypie

Au|to|ty|pie 〈f. 19; kurz: AutoDruckstock, auch das davon hergestellte Druckbild, mit durch Raster entstandenen Halbtönen; Sy Netzätzung, Rasterätzung; Ggs Strichätzung [<grch. autos „selbst“ + typos „Abdruck“]

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Au|to|ty|pie, die; -, -n [Type] (Druckw.):
Druckverfahren, bei dem gerasterte Negative auf Glasplatten kopiert werden.

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Autotypie
 
[zu griechisch týpos »Schlag«, »Prägung«] die, -/...'pi |en, Rasterätzung, Verfahren zur Tonwertzerlegung von Halbtonbildern in druckbare Elemente (Rasterpunkte unterschiedlicher Größe) für den Hochdruck. Von einer Halbtonfotografie wird ein Rasternegativ angefertigt, das auf eine mit einer lichtempfindlichen Schicht überzogene Metallplatte (Zink oder Kupfer) kopiert wird. Im anschließenden Ätzprozess entsteht der Druckstock mit einem System verschiedener großer druckender Punkte. Die 1881/82 von G. Meisenbach erfundene Autotypie dient auch als Grundlage für den Drei- und Vierfarbendruck (Mehrfarbenautotypie).
 

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Au|to|ty|pie, die; -, -n [↑Type] (Druckw.): Verfahren des Lichtdrucks, bei dem gerasterte Negative auf Glasplatten kopiert werden.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Autotypie [1] — Autotypie, ein photographisches Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Halbtonbildern (Tonätzung), bei dem volle Flächen (Halbtonbilder, Gemälde, photographische Naturaufnahmen aller Art) in Linien oder Punkte zerlegt werden. Man schaltet bei …   Lexikon der gesamten Technik

  • Autotypie [2] — Autotypie, die Herstellung von Druckformen nach Halbtonoriginalen (vgl. Pressendruckverfahren, photographische, Bd. 7, S. 217) mittels Raster hat wesentliche Ausgestaltung erfahren. Besondere Bedeutung haben hierbei die Drakopie (s.d.) und der… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Autotypīe — (griech., »Selbstschrift«, Tonätzung), photographisches Reproduktionsverfahren, bei dem volle Flächen (Halbtonbilder) mittels Rasterplatten (s. Raster) als Zwischenlagen bei der photographischen Aufnahme oder beim Kopieren in Linien und Punkte… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Autotypie — Autotypīe (grch.), ein Verfahren, schwache Reliefkopien in Kupfer oder Zink von photogr. Aufnahmen jeder Art für die Buchdruckpresse herzustellen, indem unter Anwendung sog. Raster volle Flächen in feine Striche oder Punkte zerlegt werden; auch… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Autotypie — Die Autotypie (dt.: etwa Selbstschrift), im Deutschen auch Netzätzung genannt, ist ein um 1880 von Georg Meisenbach in München entwickeltes fotografisches und chemisches Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees als Druckform für den… …   Deutsch Wikipedia

  • Autotypie — Au|to|ty|pie 〈f.; Gen.: , Pl.: n; Buchdruck〉 Syn. Auto1 1. Druckstock 2. das davon hergestellte Druckbild, mit durch Raster entstandenen Halbtönen im Gegensatz zur Strichätzung; Syn. Rasterätzung [Etym.: <Auto… + …typie] …   Lexikalische Deutsches Wörterbuch

  • Autotypie — Au|to|typie die; , ...ien <zu ↑...typie, eigtl. »Selbstdruck«> Rasterätzung für Buchdruck …   Das große Fremdwörterbuch

  • Autotypie — Au|to|ty|pie, die; , ...ien <griechisch> (Druckwesen netzartige Bildätzung für Buchdruck) …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Hans Eggimann — (* 29. September 1872 in Bern; † 29. Mai 1929 in Bern; reformiert; heimatberechtigt in Sumiswald) war ein Schweizer Maler, Illustrator und Architekt. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Illustrationen …   Deutsch Wikipedia

  • Carl Heinrich Jacobi — (* 1824 vermutlich in Neuendorf bei Koblenz; † nach 1890) war ein deutscher Fotograf des 19. Jahrhunderts. Er arbeitete in Creuznach, dem heutigen Bad Kreuznach, Neuendorf bei Koblenz, Berlin und Dresden sowie möglicherweise in Philadelphia in… …   Deutsch Wikipedia

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